Ein Forschung­steam hat mit Enter­prise­Lab eine Plat­tform vorgestellt, die eine bis­lang unbe­queme Frage neu stellt: Müssen Unternehmen zwin­gend auf die teuren KI-Dien­ste großer Anbi­eter zurück­greifen – oder lassen sich spezial­isierte Agen­ten auch mit kleineren, selb­st betriebe­nen Mod­ellen real­isieren?

Die Antwort lautet, zumin­d­est laut diesem Paper: Es geht auch anders. Aber es lohnt sich, genauer hinzuse­hen.


Was ist EnterpriseLab?

Enter­prise­Lab ist eine Entwick­lungs- und Train­ingsplat­tform, mit der Unternehmen KI-Agen­ten auf Basis soge­nan­nter Small Lan­guage Mod­els (SLMs) – Sprach­mod­ellen mit rund 8 Mil­liar­den Para­me­tern – auf­bauen und ein­set­zen kön­nen. Solche Mod­elle sind deut­lich klein­er als die bekan­nten Dien­ste von Ope­nAI, Anthrop­ic oder Google, lassen sich aber auf eigen­er Infra­struk­tur betreiben.

Die Plat­tform verbindet drei Bausteine, die bis­lang oft getren­nt existierten: die Anbindung von Unternehmenssys­te­men (z.B. CRM, HR, Tick­et­ing, Ablagesys­teme), die automa­tis­che Erzeu­gung von Train­ings­beispie­len und das eigentliche Train­ing des Agen­ten. Neu ist, dass all dies in ein­er geschlosse­nen Schleife zusam­men­wirkt …

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